Traumpaar Gimly und Egidius

Ja, wir sind wieder einmal seeehr weit gefahren, um diesen Traumburschen mit unserer Gimly zu verpaaren.

Für unseren B-Wurf haben wir uns auf den weiten Weg, Richtung Wien, gemacht und trafen dort, kurz vor der slowakischen Grenze (bei Bratislava) Gimly’s Traumpartner. Die unglaubliche Gastfreundlichkeit unserer österreichischen Nachbarn hat uns sehr beeindruckt und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei dem ÖGV Bruck/ Leitha, Franz Waller und Familie Kührer bedanken. Unser Quartier durften wir beim ÖGV Bruck aufschlagen.

Diesmal mussten wir uns für den Deckakt etwas einfallen lassen, … seht her Gimly gehört halt zu den großen Hündinnen….

Nach den Anstrengungen haben auch wir uns etwas Gutes gegönnt und sind nach Bruck an der Leitha. Ein sehr schönes Örtchen mit alter Bausubstanz aus dem österreichischen Kaiserreich.

Urlaubsimpressionen am Gardasee (Bardolino, Juni 2012)

Gimly und Angus am Gardasee (Bardolino)

Der Gardasee soll sehr hundefreundlich sein und für Urlaub mit Hund geeignet. Also entschlossen wir uns für eine Woche Camping, zu welchem wir Gimly und Angus mitnahmen. Der Rest unserer Hundemannschaft blieb zu Hause beim Hundesitter.

Kaum angekommen (nach 9,5 Std.) merkten wir schnell, Campingplatz ist nicht unser Ding (zu eng, zu laut, zu …. und überhaupt). Naja dachten wir, wenn man trotzdem schön mit den Hunden hier laufen kann….

Laufen „JA“, schön „NEIN“. Es gibt hier Maulkorb- und Leinenpflicht. Maulkorb trägt keiner, aber fast alle halten sich an die Leinenpflicht, schon alleine weil sich „Gott und die Welt“ über die Promenade (welche man zwangsläufig nehmen muss) schiebt. Da es, entgegen unseren Erwartungen, im Juni schon ziemlich voll mit Touris ist, war es für uns eher ein Slalomlauf mit kurz angeleinten Hunden durch Fußgänger, Badegäste, Kinderwägen, Rollerskatern und Besucher mit anderen Hunden, immer auf der Hut, nicht von hinten von einem Fahrrad erfasst zu werden (es gibt seeeehr viele Fahrradfahrer am Gardasee). Überall komplett um den See gibt es Tütchen und Eimer, um den Hundekot gleich zu entsorgen. Die Hunde machen natürlich immer nur da, wo der Menschenauflauf am größten ist. Daher keine Bilder von der Gardasee-Promenade. Zu viele Menschen, zu viel Stress und zu wenig Hände, um mit Hund in der einen und Kottüte in der anderen Fotos zu machen.

Dafür hat unser kleiner Angus am ersten Tag gleich alles gesehen und mitbekommen, was so ein Junghund sehen muss und er hatte wenigstens eine gute Trainingseinheit. Für den nächsten Tag wollten wir dann aber lieber etwas außerhalb Ruhe finden und die Hunde mal laufen lassen. Wir fuhren in die Berge. Leider auch hier alles eingezäunt und kaum Möglichkeiten. Wir fanden für ca. 30 Meter einen Weg mit Bachlauf unterhalb. An solchen Tagen freut man sich auch über Kleinigkeiten…!

Naja, wenigstens ein paar ganz nette Bilder und die Hunde konnten sich mal ohne Leine abkühlen. Wir fuhren weiter in die Berge zu einem Wasserfall. Auch hier Leinenpflicht, dafür nicht ganz so viele Menschen.

Bei dieser Wanderung hat uns der kleine, gerade mal vier Monate alte Angus sehr imponiert. Die Tour war anstrengend, da alles sehr steil und rutschig war. Nicht nur, dass er nicht müde zu werden schien, sondern er marschierte auch ohne irgendetwas über Gitter (Maschen) nach unten offen mit freiem Blick auf das fließende Wasser. Die Krönung war dann eine steile, enge Alutreppe. Man konnte sowohl durch den Tritt, als auch nach vorne durchschauen. Das Ganze in einer Gebirgswand nah am Wasserfall. Ich hatte ein mulmiges Gefühl und leichtes Meideverhalten, während Angus nach vorne marschierte und so als hätte er noch nie etwas anderes gemacht, die Treppe hochspazierte. Völlig gelassen, sicher und unerschrocken. Geil, Er ist halt einfach Angus der „Ritter ohne Furcht und Tadel“ !!! Auf dem nächsten Bild könnt ihr oberhalb die Treppe sehen, allerdings nur noch das letzte Stück, das war nicht mehr so steil. Danach kommt Bild mit „Ritter Angus“ ;o)

Auch am nächsten Tag waren wir nur auf der Suche nach ein bisschen Freiheit für die Hunde und fanden nach vielen Kilometern und suchen, einen einsamen aber wenig schönen Weg. Immerhin konnte man wegen der freien Hände mal kurz ein Bild mit See im Hintergrund machen.

Am vierten Tag wurde dann das Wetter nass und kalt, so dass uns die Entscheidung leicht gemacht wurde… Wir sind früher abgereist und wissen nun auf jeden Fall, wo wir „keinen Urlaub“ mehr machen!!